| Christliche Ressourcen im Internet Das christliche Internetverzeichnis | Ausbildung - Entwicklung der praktischen Kompetenzen für die Weitergabe des christlichen Glaubens. | | Bibel - Das „Buch der Bücher“. Seit Jahrhunderten geheimnisvoll und doch ganz nah am Menschen. | | Chats und Foren - Vernetzung über das Internet. Für Austausch, gegenseitige Ermutigung und gelebten Glauben. | | Theologie - Ein Nachdenken über Gott, den Menschen und den Sinn unseres Daseins im Licht des Glaubens. | | Kirchen - Orte des Glaubens, der Gemeinschaft und der Hoffnung. | | Christliche Musik - Klang, der Gottesglaube spürbar macht. Von alten Chorälen bis hin zu modernen Lobpreis-Songs. |
Die christlichen Anregungen | Grundlagen des Glaubens Das Christentum - Eine Weltreligion, die auf den Lehren von Jesus von Nazareth basiert.
Der Gott - Der Schöpfer des Himmels und der Erde, der Ursprung allen Lebens und der liebende Vater.
Abraham - Urbild des christlichen Glaubens und die Quelle der Hoffnung.
Evangelium - Die gute Nachricht von Gott in Jesus Christus.
Glaube an Gott - Einblick in den christlichen Weg - Ein Überblick über die Grundprinzipien des christlichen Glaubens.
Christsein - Ein lebenslanger Lernprozess. Im Glauben an Jesus Christus leben und seine Nähe im Alltag erfahren.
Die Dreifaltigkeit im Christentum - Das geheimnisvolle Miteinander von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
Die Beziehung zu Gott - Die lebendige und tiefgehende Verbindung zu Gott, die den Alltag prägt und bereichert.
Das Herz des Christentums - Die bedingungslose Liebe Gottes, die in Jesus Christus sichtbar geworden ist.
|
| Spiritualität und geistliches Leben Gebete im christlichen Glauben - Sich Gott zuzuwenden. Die Beziehung zwischen Menschen und Gott.
Engel im christlichen Glauben - Boten, Kämpfer und Heiler. Die faszinierenden Wesen zwischen Himmel und Erde.
Erzengel im Christentum - Hochrangige Botschafter Gottes, die Schutz und Trost gleichermaßen verkörpern.
Die Geistige Welt aus christlicher Sicht - Das unsichtbare Geflecht göttlicher Gegenwart hinter allem Lebendigen.
Geistliche Kraft - Die göttliche Energie, die den Gläubigen durch den Heiligen Geist zuteilwird.
Heilung im christlichen Sinne - Frieden mit sich zu schließen, Vertrauen zu wagen und Beziehungen neu zu beleben.
Christliche Spiritualität - Gottes Begleitung erfahren und dadurch sich, andere und die Welt besser verstehen.
Die Sehnsucht nach Gott - Ein Echo der Gottesbeziehung in uns, ein Zeichen, dass wir für Liebe geschaffen sind.
Christentum für Anfänger - Eine Reise zum Glauben, geführt vom inneren Ruf.
Christliche Lebensweisheiten für den Alltag - Ein lebendiger Raum zum Nachdenken, zum Zweifeln, zum Staunen.
Der Segen im christlichen Glauben - Ausdruck göttlicher Nähe und menschlicher Sehnsucht nach Geborgenheit.
|
| Die Religion der Nächstenliebe - das Christentum | | Heutzutage vereint das Christentum weltweit ungefähr zwei Milliarden Gläubige und ist damit die größte Religion mit einem einzigen Gott als Mittelpunkt. Sein Ursprung reicht jedoch weit zurück - und alles begann in einem kleinen, unscheinbaren Winkel der antiken Welt, in den staubigen Straßen und Hügeln Palästinas, zur Zeit des römischen Imperiums. Die Wurzeln stecken tief im Judentum. Jesus von Nazareth - ein jüdischer Wanderprediger, dessen Worte bis heute Menschen bewegen - stellte keine völlig neue Religion auf die Beine. Er sprach vielmehr von einer anderen, radikal liebevollen Sicht auf die bestehenden Schriften. Damals ahnte wohl niemand, dass daraus einmal eine eigenständige Glaubensgemeinschaft entstehen würde. Die Botschaft war bestechend einfach und zugleich revolutionär: Gott liebt jeden Menschen - bedingungslos. Keine komplizierten Riten, keine elitären Schranken. Diese neue Wärme, dieser Gedanke einer grenzenlosen Gemeinschaft, verbreitete sich rasch über die Städte und Dörfer des östlichen Mittelmeerraums. In den engen Gassen des Marktes drängen sich Reisende und Händler aus fernen Ländern, Gewürzduft mischt sich mit der salzigen Brise vom Hafen. Mitten im Stimmengewirr stehen einige, die leise - oder auch leidenschaftlich laut - von Jesus erzählen. Nach Jesu Kreuzigung war es vor allem Paulus von Tarsus, der dem jungen Glauben Flügel verlieh. Er knüpfte Verbindungen zur griechisch-römischen Welt, nutzte deren Philosophie und Logik, um die Lehren in einem kulturellen Vokabular zu verpacken, das auch Nichtjuden verstehen konnten. Er reiste unermüdlich - manchmal per Schiff, überwiegend zu Fuß - von Kleinasien bis nach Rom und gründete überall kleine Gemeinden. Natürlich stieß das nicht überall auf Gegenliebe. Frühchristen gerieten rasch ins Visier römischer Behörden; wiederholt gab es Verfolgungen, mal lokal begrenzt, mal im ganzen Reich. Trotzdem wuchs die Bewegung. Ein Wendepunkt kam Anfang des 4. Jahrhunderts. Kaiser Konstantin der Große erkannte das Christentum 313 n. Chr. im Edikt von Mailand offiziell an. Kein heimliches Treffen in Katakomben mehr - die Kirche durfte nun öffentlich wirken. Nur wenige Jahrzehnte später machte Kaiser Theodosius I. das Christentum sogar zur Staatsreligion. Der Untergang des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert fegte die neue Religion nicht hinweg. Im Gegenteil: Das Christentum überstand den politischen Kollaps und wurde im europäischen Mittelalter zur zentralen Macht- und Kulturinstanz. Die neuen Herrscher - Germanen, Franken, Goten - nahmen meistens den Glauben der alten Römer an, mischten aber eigene Bräuche hinein. So entstand langsam ein Gerüst, das lange bestehen sollte. Doch wo Macht ist, da sind Konflikte nicht weit. Im Hochmittelalter kam es zu einem besonders zähen Streit zwischen weltlichen Herrschern und der Kirche - dem sogenannten Investiturstreit. Im Kern ging es um die Frage: Wer darf Bischöfe einsetzen, Kaiser oder Papst? Der berühmteste Moment war wohl 1077, als Kaiser Heinrich IV. im Schnee vor der Burg Canossa stand, um Papst Gregor VII. um Aufhebung seiner Exkommunikation zu bitten. Man kann sich fast die eisige Luft vorstellen, den knirschenden Schnee unter den Füßen - und den politischen Triumph des Papstes. In dieser Epoche erreichte die Kirche in Europa einen Höhepunkt an Macht und gesellschaftlichem Einfluss, den sie nie wieder in gleicher Form haben sollte. Springen wir ein paar Jahrhunderte weiter: Das 16. Jahrhundert brachte mit Martin Luthers Reformation eine tiefe Spaltung. Fortan gab es nicht mehr „das“ Christentum, sondern verschiedene Konfessionen. Gleichzeitig hatten europäische Seefahrer gerade begonnen, die Welt auf ihren Karten zu vergrößern. Spanische und portugiesische Missionare brachten den Glauben nach Amerika, Afrika und Asien. Das geschah sowohl mit sanften Worten als auch teils mit Gewalt. Missionare standen aber auch an der Spitze erster Proteste gegen die Sklaverei, was zeigt, wie widersprüchlich diese Epoche war. Schaue ich mir heute die Weltkarte an, fällt mir auf: Während in vielen Teilen Europas Kirchenbänke leer bleiben, wächst das Christentum in Südamerika, Subsahara-Afrika und Teilen Asiens. Was sind die Gründe dafür? Kulturelle Verwurzelung, soziales Engagement der Kirche, und vielleicht auch, dass Glaubensbekenntnis dort stärker ins tägliche Leben eingewoben ist. Fast 2000 Jahre nach seinen Anfängen hat das Christentum unzählige Umbrüche erlebt - Imperien sind gefallen, Grenzen verschwunden, Sprachen untergegangen. Und dennoch: Der Kern der Botschaft - im Festhalten an Vertrauen, Zuversicht und dem tiefen Band zum Anderen - findet sich auch heute noch in Gemeinden, ob in einer kleinen Holzkirche in Norwegen oder unter dem provisorischen Dach einer Missionsstation in Brasilien. Darin steckt wohl das eigentliche Geheimnis seines Fortbestehens: Es war nie nur eine Lehre aus Büchern, sondern auch etwas, das in Begegnungen lebte - Menschen, die zusammenkommen, beten, singen, feiern. | | | Vielfalt des Christentums | Es gibt eine ganze Menge christlicher Kirchen und Glaubensgemeinschaften - mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Jede von ihnen trägt ihr eigenes kleines Stück Tradition in sich, liebevoll bewahrt und auch ein wenig eigensinnig. Wer christlich lebt, der begegnet dieser Vielfalt fast automatisch: sei es beim sonntäglichen Gottesdienst, in festlichen Kirchmomenten wie Ostern oder Weihnachten - oder einfach dann, wenn man sich mit anderen über Glaubensfragen austauscht. Genau diesen Reichtum möchte auch das redaktionell gepflegte christliche Verzeichnis ChristWeb.de sichtbar machen: ein weiter Überblick über die vielen Gesichter des Christentums. In Deutschland prägen vor allem vier große Strömungen das Bild: die römisch-katholische Kirche, die verschiedenen evangelischen Kirchen, die orthodoxen Kirchen und die zahlreichen Freikirchen. Letztere - um das gleich einzuordnen - sind Gemeinschaften, die unabhängig von den klassischen Kirchenstrukturen organisiert sind. „Freikirchlich“ eben. Wer dort einmal einen Gottesdienst besucht, spürt sofort: Hier läuft manches anders. Der Begriff „Konfession“ klingt im ersten Moment etwas formell, fast bürokratisch, aber im Kern meint er nichts anderes als die Zugehörigkeit zu einer bestimmten christlichen Kirche. Er beschreibt auch, wie jemand seinen Glauben im Alltag lebt - individuell oder eingebettet in eine Gemeinschaft. Das kann sehr unterschiedlich aussehen: Für manche ist der Glaube ein leiser Begleiter, fast unsichtbar. Für andere ist er klar sichtbar und spürbar, im Tagesrhythmus eingebaut wie das gemeinsame Gebet vor dem Essen. Mich persönlich fasziniert dieser Facettenreichtum ungemein. Religion ist ja nicht nur etwas, das im Hinterzimmer einer Kirche passiert. Sie wirkt hinein in unser Denken, in unsere Gespräche und Entscheidungen - manchmal sogar in ganz kleine Gesten, die Außenstehenden gar nicht auffallen. Weltweit leben in rund hundert Ländern etwa zwei Milliarden Christen, und wenn ich zähle, stöße ich auf ungefähr dreihundert verschiedene Glaubensrichtungen. Manche unterscheiden sich nur in Nuancen, andere wiederum fühlen sich fast wie eine ganz eigene Welt an. Nehme ich zum Beispiel die Frage nach Ritualen: Manche Gemeinschaften feiern ihre Gottesdienste mit Orgel, Messgewand und jahrhundertealten Texten. Andere treffen sich in schlichten Gemeindesälen, mit moderner Musik, bei der ich das Gefühl hat, ich bin eher auf einem kleinen Konzert als in einem Gottesdienst. Das Internet spiegelt diese Spannbreite ebenfalls wider - von theologischen Fachartikeln bis zu ganz persönlichen Glaubensblogs. Und eigentlich lernen wir, wenn wir uns mit diesen Unterschieden beschäftigen, nicht nur etwas über Religion - wir lernen auch eine Menge über Menschen. Über Sehnsucht, Gemeinschaft, Zweifel und die Suche nach Sinn. Die Vielfalt der Konfessionen ist also nicht nur ein theologisches Phänomen. Sie ist auch ein Spiegel dafür, wie verschieden Menschen ihren Glauben empfinden und gestalten. Vielleicht ist das am Ende sogar das Wichtigste: diese Vielfalt zu erkennen, sie nicht als Barriere, sondern als Bereicherung zu sehen. Denn nur dann, denke ich, kann ein wirklich friedliches Miteinander wachsen - in der Kirche, im Alltag und auch an Orten, an denen man gar nicht mit Religion gerechnet hätte. | | | Themen von ChristWeb.de | | Das christliche Internetverzeichnis 'ChristWeb.de' ist ein Webkatalog für christliche Webseiten und hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt des Christentums im Internet darzustellen. Diese Themenbereiche werden unter anderem aktuell beleuchtet: Die Christliche Ausbildung vermittelt Werte und Überzeugungen des Glaubens verständlich, sodass er greifbar wird und seine Tragweite klarer erscheint. Die Bibel, das zentrale Buch unseres Glaubens, umfasst die Heiligen Schriften, die die Grundlagen des Christentums erklären. Im Internet, in Chats und Foren, finden Menschen eine lebendige Gemeinschaft, in der sie sich über ihren Glauben an Jesus Christus austauschen und darüber sprechen, wie sie diesen im Alltag leben. Christliche Seelsorge und Lebenshilfe sind Angebote, die Menschen in schweren Zeiten unterstützen. Sie begleiten und ermutigen bei sozialen Herausforderungen. Christliche Zeitschriften und Magazine sind gute Begleiter für alle, die sich mit ihrem Gottesglaube beschäftigen und mehr darüber erfahren möchten. Texte und Predigten geben Kraft und Trost im Alltag und sind ein wichtiger Teil des christlichen Lebens. Theologie beschäftigt sich anschaulich mit den wichtigsten Prinzipien des Göttlichen Wissens, das uns offenbart wurde, und mit überlieferten Erkenntnissen. Die Kirche spielt eine zentrale Rolle dabei, den Gottesglauben zu stärken und zu fördern, durch ihre verschiedenen Einrichtungen. Christliche Geschenke können dazu beitragen, die Beziehung zu sich selbst und zu den Mitmenschen auf eine liebevollere und tiefere Ebene zu fördern. Sie sind wertvolle Begleiter auf dem Lebensweg. Die Ausstattung der Kirchen umfasst alle Dinge und Gegenstände, die bei Gottesdiensten und religiösen Riten eine Rolle spielen. | | | Über ChristWeb.de | Willkommen in unserem liebevoll gepflegten Verzeichnis! Hier können Sie stöbern, entdecken, sich treiben lassen - durch handverlesene christliche Inhalte, sorgfältig ausgewählt und mit Herz betreut. Uns geht es nicht um Masse, sondern um Substanz: um Texte, Gedanken und Orte, die etwas berühren und Glauben neu spürbar machen. ChristWeb.de versteht sich als Wegweiser durch die vielfältige Welt christlicher Webseiten im deutschsprachigen Raum. Es zeigt, wie unterschiedlich Glaube gelebt wird - mit Respekt für die vielen Traditionen, Überzeugungen und Formen und zugleich mit einem offenen Blick für das, was verbindet. Hier finden Sie Zugänge zu Bibeltexten, Gemeinden, kirchlichen Projekten, fundierten theologischen Beiträgen, aber auch praktischen Hilfen und persönlichen Impulsen zum Glauben im Alltag. Wir legen Wert auf klare Sprache und echten Tiefgang, ohne dass man Theologie studiert haben muss, um mitzukommen. Ob Sie seit Jahren glauben, gerade suchen oder einfach neugierig sind - ChristWeb.de möchte das Erkunden leichter machen und Raum schaffen fürs Nachdenken, Fragen, Staunen. Welche Themenbereiche behandelt die Webseite ChristWeb.de? Die Themen reichen von Ausbildung und Theologie über Mission, Lebensgestaltung und Spiritualität bis hin zu Zeitschriften, Foren, Predigten und all dem, was Inspiration für jeden Tag schenken kann. Auch Praktisches findet seinen Platz - von christlichen Geschenken bis zu allem, was Kirche im Alltag braucht. Schauen Sie sich in Ruhe um, folgen Sie den Spuren, die Sie ansprechen, und lassen Sie sich überraschen, was der Glaube im Netz alles bereithält. | | Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Die Inhalte unterliegen dem Urheberrecht. |